Mütterrente

Mütterente ist Ehrensache!

Kindererziehung ist eine Lebensleistung. Das erkennen wir in der Rente noch stärker an. Seit 1. Juli 2014 bekommen Eltern mehr Rente für Kinder, die vor 1992 geboren wurden. Insgesamt profitieren 9,5 Millionen Menschen von der Rentenverbesserung. Mütter und Väter, die von der Regelung profitieren, erhalten zu ihrer Rente pro Monat und Kind einen zusätzlichen (Brutto-)Pauschalbetrag von 28,61 Euro in den alten Bundesländern. In den neuen Bundesländern sind es 26,39 Euro.

Das entspricht aufs Jahr gerechnet Brutto-Aufschlägen von rund 343 Euro in den alten Bundesländern beziehungsweise rund 317 Euro in den neuen Bundesländern. Vor allem Mütter gewinnen durch die Anhebung der Rente. Denn vor allem Frauen  haben vor 1992 für ihre Kinder oft auf eine Erwerbstätigkeit verzichtet. Unser Ziel für die  Zukunft ist eine familienfreundliche Arbeitswelt: Familie und Beruf müssen miteinander  besser vereinbar sein. Kleine und mittlere Einkommen profitieren überdurchschnittlich von der Mütterrente.


Dass die Mütterrente eingeführt wurde, war bitter nötig! In Deutschland bezogen Frauen bislang um 59,6% geringere eigene Alterssicherungseinkommen als Männer. Geschlechtsspezifische Nachteile im Lebensverlauf finden nicht nur in geringeren Erwerbseinkommen von Frauen ihren Niederschlag (Entgeltlücke von Frauen und Männern: rund 22 Prozent), sondern auch im Alter in der Rente, die stark am vorherigen Erwerbseinkommen anknüpft. Die Ursachen liegen insbesondere bei älteren Frauen in langen familienbedingten Lücken im Erwerbsverlauf und häufig auch langjähriger Teilzeitarbeit und geringeren Aufstiegschancen im Beruf.

Auch sind Frauen in geringerem Umfang als Männer in der betrieblichen und privaten Altersversorgung abgesichert. Sie können fehlende Beitragszeiten in der gesetzlichen Rentenversicherung durch ergänzende Vorsorge nur in geringerem Umfang ausgleichen als Männer und somit ihre Rentenlücken kaum aus eigener Kraft schließen.

Es ist das historische Verdienst der CDU, Familienleistungen in der Rentenversicherung anerkannt und schrittweise ausgebaut zu haben. Insgesamt können heute für ab 1992 geborene Kinder bis zu 5,3 Entgeltpunkte je Kind erworben werden.

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